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Ende März 2017 reiste Sarina Arnold bereits zum dritten Mal nach Kirgistan und war bei der offziellen Klinikeröffnung in Osh dabei. Lesen Sie im Blick-Beitrag vom Ostersamstag den Artikel und sehen Sie sich die Sendung von Glanz&Gloria vom Ostersonntag an:

Glanz&Gloria - Sendung vom 16.04.2017
Download Blick-Beitrag 1 vom 15.04.2017
Download Blick-Beitrag 2 vom 15.04.2017

So lässt sich der Eindruck von Raphael Frei, Sohn von Dr. Marcel Frei, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, von vier Wochen "Zuversicht für Kinder" in Kirgistan im Sommer 2016 beschreiben.

Dank meinen reisefreudigen Eltern durfte ich schon in alle Winkel der Welt sehen. Zusammen sind wir monatelang durch Afrika gereist, haben uns vom Regenwald in Ecuador inspirieren lassen oder haben eine Rundreise in Australien gemacht. Das schönste an unseren Reisen habe ich immer gefunden, dass man immer so herzlich aufgenommen und in andere Kulturen eingeführt wird. Man fühlt sich willkommen. Aber noch nie in meinen 17 Lebensjahren habe ich mich derart stark zu Hause gefühlt wie hier in Kirgistan. Das liegt nicht mal am Land selbst, sondern einfach an der unfassbar wertvollen Gastfreundschaft, die hier herrscht.

Das absolute Minimum an Kleidern und Wäsche wurde durch zwei geteilt, nicht um jeden Preis notwendige Toilettenartikel wie der Rasierer wurden ebenfalls aussortiert. Ein halber Koffer musste für uns alle reichen. Die restlichen 130 kg wurden mit Schweizer Zahnärtzematerial gefüllt. Die Auswahl reichte von Brackets über Zahnschmucksteine bis hin zu Desinfektionsmitteln. 

Viel zu schnell reisst uns der Wecker wieder aus dem Schlaf. Jetzt erstmal die Klinik besichtigen und einräumen. Ich werde vom Ärzteteam empfangen als wäre ich seit Jahren integrativer Bestandteil dieses Projektes. An der Verständigung hapert es stark, nur einer der Anwesenden Ärzte spricht ein gut verständliches Englisch. Mit Hand- und Fuss-Verständigung stelle ich mich vor und bin begeistert von der Herzlichkeit dieser Menschen. Einen Tag lang wird unter vielen ohh's und aah's das Schweizer Material in das Orthodontic Center of Osh eingeräumt. 

Endlich Montag, endlich wird's spannend. Die ersten Patienten stehen vor der Tür. Besser gesagt sollten vor der Türe stehen. Der Warteraum ist -natürlich- leer. Mein Vater kann es nicht verstehen, bereits vom ersten Patienten weit und reit keine Spur. Mit zehn Minuten Verspätung streckt jemand seinen Kopf zwischen der Türe hervor. „Aber Moment: Das ist ja der Patient mit dem man einen Termin für 17:00 Uhr vereinbart hatte." Naja +8 Stunden, passt schon, wir sind ja in Kirgistan. 

Auch in der Schweiz habe ich meinem Vater schon oft über die Schulter geschaut bei seiner Arbeit, doch das was man hier zu sehen bekommt -und das sage sogar ich als Leihe- ist in keiner Art und Weise vergleichbar. Schnell merke ich, ier geht es nicht um das perfekte Lachen, und auch nicht darum, von sehr gut auf perfekt zu kommen. Hier will man von miserabel auf anständig kommen. Jedenfalls wenn man es mit dem Schweizer Standard vergleicht. Genau das sei es euch, meint mein Vater, was ihm an der Arbeit hier in Zentralasien so wahnsinnig gut gefällt. Hier müsse man nicht perfekt arbeiten, sondern es geht darum Personen mit angeborenem Handycap ein Leben in der Gemeinschaft zu  rmöglichen ohne ausgegrenzt zu werden. 

Nach dem ersten Arbeitstag frage ich, wo nun all die Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten seien, wegen denen sind wir ja schliesslich hier. Ich staune nicht schlecht, als ich erfahre, dass gar die meisten der Patienten LKG belastet seien. Alle wurden sie in jungem Alter von „Prof. Osh I" operiert, was ein optisch hervorragendes Auftreten ermöglicht. Die Knochen sind schön zusammen gewachsen, dafür stehen die Zähne im Hier und Nirgendwo. -Das ist also unsere Arbeit. Die
Zahnärzte und Gehilfinnen vor Ort sind erstaunlich schlecht ausgebildet. Ich verstehe, dass die Arbeit für meinen Vater manchmal frustrierend sein kann. Eine Routineaufgabe in der Schweiz muss hier x-mal erklärt werden. Die hygienischen

Für mich sind es zwei sehr erfahrungsreiche Wochen und es ist äusserst spannend, den Fortschritt der Kirgisen auf dem zahnmedizinischen Gebiet mitzuerleben. Ich finde es toll, mit meinen Fotos einen kleinen Beitrag zum spannenden Projekt „Zuversicht für Kinder" in Kirgistan leisten zu dürfen. Ich wünsche ganz viel Erfolg, Kraft und Motivation, damit die Kirgisen bald auf eigenen Füssen stehen und LKG-Kindern eine schönere Zukunft schenken können.  

Im Frühjahr 2014 ist unsere Markenbotschafterin Sarina Arnold wiederum nach Kirgistan gereist um «unsere Kinder» zu besuchen. Begleitet wurde sie von einer Delegation der Stiftung Zuversicht für Kinder. Über diese wertvollen Erlebnisse, die Aktivitäten und positiven Entwicklungen vor Ort hat Tele1 berichtet. Das Video erzählt die eindrückliche Geschichte von Kindern, die mit «ihrem neuen Gesicht» hoffnungsvoll einer besseren Zukunft entgegen schreiten.

Sarina Arnold, selbst Mutter einer Tochter, die mit einer Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte auf die Welt gekommen ist, reist zum zweiten Mal zu «ihren» Kinder nach Kirgistan. Lesen Sie im untenstehenden Bericht über ihre Erlebnisse.

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Seit 2010 ist Sarina Arnold Botschafterin der Stiftung Zuversicht für Kinder und setzt sich für die Kinder mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten in Kirgistan ein. Einerseits in der Schweiz, wo sie über die Fehlbildung, die Probleme der Familien in Kirgistan und den Aufbau des Behandlungszentrums informiert. Andererseits auch vor Ort in Kirgistan, wo sie die Zentren besucht, die Kinder in den Spitälern aufmuntert und den Kontakt zu den Eltern pflegt.

Sarina Arnold hat am eigenen Leib erfahren, wie man sich als Mutter eines Kindes fühlt, das mit einer Lippen-, Kiefer- Gaumenspalte geboren wird. Ihre eigene Tochter Felice ist davon betroffen.

Mit Ihrer Schmuckkollektion «Sarina Arnold – Jewels for you» unterstützt Sie die Stiftung Zuversicht für Kinder. Bei jedem Verkauf eines Schmuckstücks fliesst ein Beitrag in die Stiftung. Lassen Sie sich hier inspirieren!

Im April 2014 reiste eine Schweizer Delegation nach Osh, um den neuen Operationssaal in der Oblastklinik in Augenschein zu nehmen. Die lokalen Ärzte zeigten grosse Freude und Dankbarkeit für die den regionalen Umständen entsprechend modern eingerichteten Spitalräumlichkeiten. In Osh, im Süden Krigistans, kommen weit mehr Kinder mit einer Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte auf die Welt. Mit dem Aufbau der Klinik verfolgen wir das Ziel, die Kinder des Südens in ihrer heimischen Umgebung ärtzlich betreuen zu können. Mitunter auch, da der Weg in den Norden über eine Gebirgskette führt, die beschwehrlich und für die meisten Familien unerschwinglich ist.

Die Einweihung der neuen Spitalräumlichkeiten wurde offiziell gefeiert im Beisein aller involvierter Personen und der Spitaldirektion. Danach durften die Schweizer Gäste auch an der Operation einer Lippenspalte dabei sein und konnten sich von der qualifizierten Arbeit der Ärzte überzeugen. Bei der Visite konnten sie viele professionell operierte Kinder antreffen, ein wichtiges Zeichen, dass unsere Arbeit vor Früchte trägt und den jungen Menschen eine bessere Zukunft ermöglicht.

 

 

 

Bishkek - Kieferorthopädisches Team bei der Arbeit

Im Frühjahr 2014 besuchte das europäische Ärzteteam inklusive einer Logopädin das Kinderhospital in Bishkek. Besonders erfreute es unsere Experten zu sehen, dass die erforderlichen Fachkenntnisse für die Spaltbehandlung zwischenzeitlich vollumfänglich von den lokalen Kollegen umgesetzt werden können. Dank der engen Betreuung sind diese nun in der Lage die kleinen Patienten selbständig zu Untersuchen, die Eltern kompetent zu beraten und entsprechende Operationen durchzuführen. Auch die Nachbetreuung ist von zentraler Wichtigkeit. So konnte auf Betreiben einer Schweizer Logopädin dieses Wissen auch am Kinderhospital sichergestellt werden. Es wurde eine lokale Fachperson eingestellt und ein Behandlungsraum, integriert in die kieferchirurgische Abteilung, eingerichtet. Eine Herausforderung bleibt jedoch, die immer wieder erschreckend desolaten Pflegezustände der Zähne von Kleinkindern zu optimieren. Leider stösst unser Wunsch für Prävention durch regionale Zahnärzte (noch) auf taube Ohren. Doch grundsätzlich darf gesagt werden, dass sich das Voranschreiten des Projekts ausschliesslich positiv gestaltet und auch die nächsten Schritte, wie zum Beispiel der Ausbau eines Personalraumes oder die Einrichtung einer stabilen Internetverbindung, im Gange sind.

 

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